Anaerobe Abwasserbehandlung
Mit der im Jahr 2024 um eine anaerobe Stufe erweiterten Abwasserbehandlungsanlage setzt LINDENSCHMIDT in Bezug auf Energieeffizienz und Ressourcenschutz neue Maßstäbe.
Nicht Biogasanlage, sondern Abwasserbehandlung
Das entstehende Biogas ist ein wertvoller Nebeneffekt des anaeroben Verfahrens.
Abwasser als Teil der Energiewende im Betrieb
Abwasser aus der Entsorgung von Sonderabfall wirkt zunächst vor allem wie ein Kostenfaktor. Durch die Erweiterung der Abwasserbehandlungsanlage um eine anaerobe Stufe entsteht daraus jedoch ein Verfahren, das Energieeffizienz und Ressourcenschutz miteinander verbindet.
Die Abwässer aus der unternehmenseigenen chemisch-physikalischen Behandlungsanlage sowie aus der Industriereinigung werden nun in einem anaeroben Verfahren aufbereitet.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Erweiterung der Abwasserbehandlungsanlage im Jahr 2024
- anaerobes Verfahren unter Ausschluss von Sauerstoff
- Aufbereitung von Abwässern aus chemisch-physikalischer Behandlung und Industriereinigung
- deutlich energieeffizienter als die vorherige Behandlungsart
- Entstehung von Biogas für weitere Prozesse der Abfallbehandlung
So funktioniert das Verfahren
Die anaerobe Stufe ersetzt nicht den gesamten Behandlungsprozess, sondern erweitert die bestehende Abwasserbehandlung um einen energieeffizienten Baustein.
1. Abwasser fällt an
Abwässer entstehen unter anderem in der chemisch-physikalischen Behandlungsanlage und bei der Industriereinigung.
2. Anaerobe Aufbereitung
Anstelle eines rein aeroben Verfahrens erfolgt die Behandlung in dieser Stufe unter komplettem Ausschluss von Sauerstoff.
3. Biogas entsteht
Durch das Verfahren entsteht wertvolles Biogas, das für weitere Prozesse der Abfallbehandlung genutzt werden kann.
Weniger Erdgas, mehr Eigennutzung
Selbstproduziertes Biogas ersetzt partiell Erdgas im Betrieb der Kraft-Wärme-Kopplungsanlage.
Beitrag zum betrieblichen Klimaschutz
Durch den partiellen Ersatz von Erdgas durch selbstproduziertes Biogas beim Betrieb der zur Anlage gehörenden Kraft-Wärme-Kopplungsanlage kommt es zu einer kontinuierlichen CO₂-Einsparung.
Damit wird aus einem notwendigen Behandlungsprozess ein aktiver Beitrag zu betrieblich gelebtem Klimaschutz.
Nutzen des Verfahrens
- höhere Energieeffizienz
- Nutzung von Biogas im eigenen Prozess
- partieller Ersatz von Erdgas
- kontinuierliche COâ‚‚-Einsparung
- Stärkung von Ressourcenschutz und Klimaschutz
Wichtige Einordnung
Der Bereich ist fachlich eine anaerobe Abwasserbehandlungsanlage. Die Biogaserzeugung ist ein positiver Nebeneffekt des Verfahrens, aber nicht der eigentliche Anlagenzweck.
Verbindung zu Behandlungsverfahren
Die Anlage gehört fachlich zum Bereich der Behandlungsverfahren und ergänzt die bestehende Abwasserbehandlung um eine energieeffiziente Stufe.
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